Blog 2014

Dezember 2014

Während im Keller der Säureabbau stattfindet, unterstützen wir tatkräftig das Christchindli.

November 2014 - Maische stossen

JEDER TAG ist ein kleines Leben. (A. Schoppenhauer)

Die Leset haben wir letzte Woche abgeschlossen, nun wären die aktuellen Arbeiten: Maische stossen.

Als ich heute Morgen aber diese zauberhafte Morgenbelichtung sah, musste ich einfach einen kurzen Abstecher in die bunten Reben unternehmen.

Oktober 2014 - Impressionen

Oktober 2014 - ... und wieder ein paar Stunden daheim.

Nach einer erfolgreichen Leset werden alle Standen (graue Boxen) nach Hause in die Trotte gefahren.

Juli 2014 - Bözer Syrah

Nun ist auch unser Bözer Syrah 2012 abgefüllt

Gestern füllten wir u.a. unseren Bözer Syrah Jahrgang 2012 in 75cl Flaschen ab.


Der Wein wird vom Tank in die Abfüllanlage gepumpt. Dort wird er in die Flaschen gefüllt  und anschliessend per Vakum mit einem Korken verschlossen. Danach wird die Flasche mit einer goldenen Thermokapsel und zum Schluss mit einer Front und Rückenetikette versehen.


Nun wird er Lage für Lage in ein Gitter mit Einlageblätter geschichtet. Das Gitter wir am Schluss mit schwarzer Stretchfolie umwickelt. Dies alles dient als Lichtschutz für den Wein. Denn für den Wein reicht das grüne oder braune Glas der Flasche nicht aus. Um die Strahlenbelastung bei der Lagerung zu minimieren sollte er zusätzlich vor Neon und Sonnenlicht geschützt werden.


So kommt der Bözer Syrah nun in unseren Flaschenkeller bis zum Verkauf.


Der Bözer Syrah 2012 ist kraftvoll und verfügt über fruchtige Noten dunkler Beeren. Typisch ist auch seine Pfeffer Note und seine harmonischen Tannine für einen langen Abgang. Sein üppiger Geschmack erinnert an Ferientage im Süden. Er passt zu grilliertem Fleisch wie auch Wild und Braten.


Wir wünschen Ihnen eine genussvolle Sommerzeit.

Juni 2014 - Sommer in Bözen

Heute bei sommerlichen 35° C waren wir beim Einschlaufen. Bei dieser Arbeit schlaufen wir nicht nur die Triebe zwischen die Drähte ein, sondern schliessen ebenso die unterste Klammer, Geiztriebe werden ausgebrochen wie auch die übersehenen Doppelschosse.


Die Reben sind in den letzten Tagen sehr viel gewachsen. Einige erreichen schon den obersten Draht.


Nun heisst es aber Gas geben, denn in den nächsten warmen Tagen wird das Wachstum weiterhin rasant voran gehen.

Juni 2014 - Einschlaufen

Die Schosse sind nun über den ersten Draht hinaus gewachsen. Nun werden sie «eingefädelt» und die unterste Klammer wird ebenfalls geschlossen. Gut sichtbar sind die Blütenstände.


Mit weiterem Wachstum ist die Rebe bald unabhängig von ihren eigenen Reserven. Denn die Rebe assimiliert/wandelt dank Licht und dem Chlorophyll in den Blättern Zucker(Photosynthese) für ihre Nahrung/Wachstum um. Viele Helfer sind nun nötig, jedes Schoss an seinen späteren Zeitpunkt zu bringen.

Mai 2014 - Abfüllen

Abfüllen der neuen Weine


Die Weiss- und Roséweine sind seit Anfang Mai 2014 abgefüllt und bereit zum Geniessen.


Sie sind sehr harmonisch in der Säure mit angenehm prikelnder Kohlensäure und beerig fruchtiger Süsse, genau richtig für den kommenden Sommer.


Mittlerweile sind auch die ersten Pinot Noir zur Abfüllung bereit.  Do. 22. Mai füllten wir den Halbliter Jurapark Bözer Pinot Noir 2013 ab.


6:00 Uhr beginnt der Tag, der Wein wird vorbereitet zum abfüllen. Die Abfüllanlage wird gereinigt, die Verschlüsse, Etiketten, Flaschen, Gitter und vieles mehr wird bereitgestellt, dass wir um 8:00 Uhr mit unseren Helfern bereit sind zum Abfüllen.


Es lief alles wie geplant, auch die Herausforderung den Bözer Pinot Noir in 2,5dl Flaschen zu füllen meisterten wir.


Am Abend ist unsere Trotte voll mit gefüllten Gittern. Es war eine gelungene Abfüllung.


Ein herzliches Dankeschön an alle die uns unterstützt hatten.

Mai 2014 - Erlesen 2/2

Wegen starkem Regen verschoben wir das Erlesen auf Freitagnachmittag, 9. Mai 2014.
Bei behangenem Himmel brachen wir bei Gfeller die Sprossen aus und ebenfalls fingen wir bereits im Stockacher an.
Interessant sind die Stadien der verschiedenen Rebsorten.


Immer wieder fallen die Gründüngungen auf. Die Saat gedeiht wunderschön und wir sind gespannt auf die Blüten die Erblühen werden.


Nächstes Erlesen findet voraussichtlich am Mittwoch, 14. Mai 2014, statt.
Da wir noch gut in der Zeit sind, können wir die sonnigen Tage für die Rebarbeiten verwenden und die Regentage für Kellerarbeiten wie Abfüllweine vorbereiten, abgefüllte Weissweine fertig etikettieren und vieles mehr.

Mai 2014 - Erlesen 1/2

Die Natur ist soweit, ab dem 6. Mai 2014 fangen wir an zu Erlesen.
Das heisst, wir entfernen alle Triebe am Stock. Ebenso lassen wir von den ca. 20-25 Trieben die aus der einen Raute spriessen nur 8-10 übrig.
Dies ist eine sehr wichtige Vorarbeit, um hier schon die Weichen für Qualität und nicht Quantität zu stellen.


Am Morgen 8:00 Uhr sind gut 13 Helfer bereit für das 1. Erlesen / Erbrechen dieser Saison.


Vor Ort erklärt Rolf Heuberger den erfahrenen Helfern wie auch den Anfängern auf was es beim Erlesen ankommt.
1.  Der Stamm muss von allen Trieben befreit werden
2.  Beim Horst ist Vorsicht geboten, 2-3 Triebe wollen wir erhalten für das nächste Jahr. Denn hiervon wird eine neue Rute gezogen.
3.  Auf der runtergebundenen Rute lassen wir ca. 8-10 Schosse stehen. Doppelschosse, also zwei Schosse die aus einem Auge wachsen, werden vorsichtig getrennt. Nur der stärkere bleibt.
So geht es von Rebstock zu Rebstock. Bergab. Bergauf.


Wir sind heute gut vorangekommen und können so getrost die 1-2 angekündigten Regentage in Kauf nehmen.
Das Nächste Erlesen findet voraussichtlich am Freitag, 9. Mai 2014 statt.
Wer Lust hat und auch einmal mit dabei sein will, kann sich gerne vorher telefonisch anmelden.


Bis bald…

April 2014

Alljährliche Verwirrungstechnik aufhängen


Der Frühling und die warmen Temperaturen zeigen deutlich ihre Spuren.  Das grosse Erwachen beginnt.


Traubenwickler zählen zu den bedeutendsten Schädlingen der Rebe. Die Larven der 1. Generation befallen die Blütenstände und die Larven der 2. Generation schädigen die unreifen Beeren. Ablauf: Die weiblichen Tiere verströmen Pheromone, um männliche Tiere anzulocken. Daher bringen wir eine höhere Stoffkonzentration von künstlich hergestellten Pheromonen die an den roten Drahtschlaufen haften in unseren Reben aus. Somit werden die männlichen Tiere orientierungslos und finden nicht mehr zum Weibchen. Dadurch wird die Vermehrung dieses Schädlings behindert.

März 2014

Rebarbeiten – Fräsen


Einige Tage ist es nun her seit wir den Boden gespatet haben. Die Erde ist nun abgetrocknet und bereit zum Fräsen. Mit der Fräse wird die Erde feinkörnig gelockert und organisches Material wie z.B. gehäckseltes Rebholz eingearbeitet. Durch das Fräsen gelangt mehr Sauerstoff in den Boden, so dass organische Massen schneller abgebaut werden. Wir haben nun ein fertiges Saatbeet für unsere neue Samenmischung für eine Bienenweide.

Februar 2014

Frühling im Februar.
Weiterhin ist das Wetter sehr frühlingshaft. In den Reben sind wir u.a. am Spaten.

Gerade im Stockacher haben wir sehr schwere lehm- und tonhaltige  aber humusarme Böden, die durch das häufige Befahren schnell verdichten. Deshalb sind wir nun am Umspaten. Die Arbeit ähnelt sehr dem Umspaten im Garten, im Rebberg machen wir dies aber maschinell. Dabei wird der Spaten fast senkrecht in den Boden geführt und dann nach hinten weggedrückt. Hier können Arbeitstiefen von ca. 45cm erreicht werden. Dies machen wir in jeder 2ten Reihe.


Nach weiteren Arbeitsschritten wie die Bearbeitung mit einer Kreiselegge und einer Fräse können wir ca. Ende März / Anfangs April eine neue Einsaht einbringen. In der Pflanzenmischung sind u.a. Gelbsenf, Fazelia, Ölrettich, Buchweizen, Kornblume, Klatschmohn, Johanniskraut, weisser Waldklee und viele dutzend mehr. Dies Pflanzen tragen im Rebberg dazu bei, dass die Böden gesund und aktiv bleiben. Wir freuen uns auf einen bunten Frühling und Sommer.

Januar 2014

Der Januar 2014 ist sehr mild. Auch heute verwöhnte uns die Sonne beim Holzausreissen bei milden 8°C. Wir kommen mit den Aussenarbeiten wie Reben zurückschneiden sehr gut voran. Dieser Rückschnitt stellt jetzt schon die Weichen für die kommende Ernte im 2014.

Offener Umzug

Im Keller sind wir zur Zeit am umziehen.
Das heisst:
um den Wein von Trübstoffen und der Hefe zu befreien wird er umgezogen.

Der Wein wird von einem Tank in ein kleines Becken gelassen, dort wird er sofort in einen neuen Tank gepumt. Dies nennt man offener Umzug.


Dies wird gemacht, damit ein Teil der Kohlensäure entweicht. Und im Gegenzug frischer Sauerstoff zum Wein gelangt.

Weingut Heuberger

Mühleweg 3

CH-5076 Bözen

 

Telefon 062 876 16 41
info@weingut-heuberger.ch